Betriebsbesichtigung 9. Jahrgang 

Mitte Juni erhielten die Schülerinnen und Schüler unseres 9. Jahrganges die Möglichkeit einen weiteren Einblick in die Berufswelt zu bekommen. Organisiert von Casa e.V. konnten die Jugendlichen einen Tag Einblicke in verschiedene Berufsfelder und Betriebe bekommen und so Ideen für eigenen Berufswünsche konkretisieren. 

Im Vorfeld durften alle sich einen Betrieb bzw. einen Workshop ihren Stärken und Interessen entsprechend aussuchen.  

 

Einige Schüler*innen lernten in kreativen Workshops etwas über das Filmen von Dokumentarfilmen oder die Wirkung bestimmter Farben und probierten sich aus. Andere besuchten unter anderem ein Pflegeheim, den RBB oder Deichmann. Bei der BMW-Group durften die Schüler*innen sich beim VR Schweißen und beim Lackieren ausprobieren. Eine andere Gruppe war im Wichernkrankenhaus und konnte die Arbeit der Pflegekräfte im Alltag mitverfolgen und im SkillsLab selbst an einer sehr realitätsnahen Puppe verschiedene Griffe austesten.  

Auch die Bundespolizei und die Polizei stellten sich den Schüler*innen vor und hatten ein offenes Ohr für ihre Fragen. 

Text: S. Bünger

Fotos: S. Bünger und M. Mennerich 

„ Und damit zurück ins Studio“ 

Schüler*innen des 9. Jahrgangs waren zu Besuch beim rbb und bekam spannende Einblicke in die Welt des Rundfunks. Bei einer Führung durch das Haus wurden verschiedene Ton- und Fernsehstudios gezeigt, darunter auch das Studio der Abendschau. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler einen Blick in den Sendesaal werfen, in dem die Show von Dieter Nuhr aufgezeichnet wird. 

 

Besonders spannend wurde es im Tonstudio, wo die Jugendlichen erfuhren, wie durch spezielle Schallbedingungen und Akustik eine optimale Tonqualität entsteht. In einem Workshop schlüpften sie schließlich selbst in die Rolle von Fernsehprofis, gestalteten eine eigene Abendschau und wurden vor dem Greenscreen gefilmt. Neben der Medienpraxis beeindruckten auch die Geschichte des Hauses und die denkmalgeschützte Architektur. 

Text und Fotos: C. Brilmayer

Blau machen im Hamburger Bahnhof: 9. Jahrgang experimentiert mit Cyanotypie 

Schüler*innen des 9. Jahrgangs besuchten die Ausstellung „Sabotage“ der Künstlerin Giulia Andreani im Hamburger Bahnhof. Die Schüler*innen erkundeten dort, wie man mit Fotografien aus unterschiedlichen Zeiten und Orten Geschichten erzählen kann – und wie sich die Narrative verändern lassen. 

Inspiriert von den Kunstwerken wurden die Jugendlichen selbst aktiv: Mit etwas Chemie und Lichtbestrahlung experimentierten sie mit verschiedenen Materialien und Formen. Bei der Cyanotypie, der traditionellen, analogen Fototechnik, entstehen durch die Belichtung fotografisch anmutende Bilder in leuchtendem Blau.  

Das kreative Experimentieren kam im Jahrgang so gut an, dass viele der blauen Meisterwerke direkt als persönliche Geschenke für Familie und Freunde vorgesehen wurden. Es war eine rundum gelungene Exkursion voller Kunst und Chemie! 

Text und Fotos: K. Zimmermann