Das erste Lateinfest der HBO
Am 11. Oktober war es endlich soweit – das erste Lateinfest der Heinrich-Böll-Oberschule fand statt. Dazu waren nicht nur die Schüler*innen unserer Schule, sondern auch alle Sechstklässler*innen aus Spandau eingeladen, um im Hinblick auf ihre künftige Wahl der zweiten Fremdsprache zu erfahren und zu erleben, was das Fach Latein alles zu bieten hat. Jede Lateinlehrkraft bot einen Stand mit verschiedenen Aktivitäten an:
Bei Herrn Bubser und Frau Bünger konnte man römisches Essen in Form von „Moretum“ (Kräuter-Feta-Creme auf Brot) und antiker Kürbissuppe probieren.
Bei Frau Schabbach und ihrem 7. Jahrgang konnte man sich anschließend mit einem magischen Trank wie vom Druiden Miraculix verzaubern lassen und nach nur wenigen Schlucken Traubensaft plötzlich lateinische Sprichwörter fließend übersetzen.
Bei der nächsten Station konnte man mit einem Zuordnungsspiel lernen, dass Latein überhaupt keine tote Sprache ist, sondern uns stattdessen in zahlreichen Alltagsgegenständen nahezu täglich begegnet. Wer hat schließlich noch nie die schneeweiße Nivea-Creme verwendet oder sich über ein großes Schokoeis, nämlich das „Magnum“, gefreut?
Bei Herrn Keelan wurde es dann natürlich sportlich – das antike Deltawurfspiel bereitete offensichtlich nicht nur den Kindern und Jugendlichen vor 2.000 Jahren Freude!
Um sich anschließend richtig römisch zu fühlen, konnte man sich bei Frau Rzadkiewicz in selbst genähte Togen hüllen und wie ein echter römischer Senator auftreten. Dafür war jedoch nicht selten die Hilfe mehrerer Freund*innen nötig – die römische Mode war nämlich schick, aber ganz schön kompliziert! Eine römische Toga bestand aus einer mehrere Meter langen Stoffbahn, die in speziellen Faltungen mehrfach um den Körper gewickelt wurde.
Für wen das noch nicht genug Mode war, gab es bei Frau Herian außerdem die Möglichkeit, spielerisch zu lernen, an welchen Accessoires man die antiken Gött*innen erkennen kann und welche Aufgaben beziehungsweise Zuständigkeiten sie jeweils hatten.
Zum Schluss konnte man sich beim Lateinkurs aus dem 10. Jahrgang von Frau Bergel mit einem lateinischen Graffito auf einer antik anmutenden Posterwand verewigen. Dabei ging es nicht selten humorvoll oder gar derb zu – denn wie heute liebte man auch in der Antike vulgäre Sprüche auf Wänden!
Der Lateinfachbereich bedankt sich herzlich bei allen Kolleg*innen und Schüler*innen, die unseren Fachbereich bei der Durchführung des Lateinfestes unterstützt haben, sowie bei allen Grundschulen, die mit ihren Gruppen am Lateinfest teilgenommen haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Lateinfest mit euch!
Fotos und Text: M. Bergel








