Die Sportarten der Sportprofilierung
Mit unserem neu eingerichteten Sportkurs „ Allroundsport “ wollen wir diejenigen sportbegeisterten Schülerinnen und Schüler erreichen, die sich keine vierjährige Ausrichtung auf eine Sportart vorstellen können.
Ziel ist es, in einer halbjährlich wechselnden sportartspezifischen Ausbildung, verschiedenste theoretische wie praktische Erfahrungen zu sammeln.
Dabei werden von der 7. Klasse bis zur 10. Klasse sowohl Mannschafts- wie auch Individualsportarten unterrichtet.
Jahrgang 7/8: Basketball, Trendsport, Badminton und Hockey
Jahrgang 9/10: Volleyball, Leichtathletik, Fitness und Tischtennis
Es werden grundlegende technische Fähigkeiten und taktische Handlungsweisen vermittelt: Wie kann ich diese Sportarten erlernen und meine Leistungen verbessern? Was sind die Spielregeln und wie werde ich ein guter Teamplayer?
Wenn Du also an einer vielseitigen sportlichen Ausbildung interessiert bist, dann bist Du bei uns genau richtig.
Spieler*innen aller Vereine sind bei uns willkommen!
Die Fußballer*innen der Heinrich-Böll-Oberschule erhalten ein fußballspezifisches Technik und individualtaktisches Training. Selbstverständlich erfolgt durch die fußballspezifischen Übungen auch ein Konditionstraining. In allen Jahrgangsstufen nehmen die Fußballer*innen der Heinrich-Böll-Oberschule an den jeweiligen Wettkämpfen teil.
Das Training findet wöchentlich in drei Doppelstunden statt. Treffpunkt ist 7.30 Uhr im Stadion Hakenfelde (Kunstrasen), das Training beginnt 7.45 Uhr. Unterstützt wird die Ausbildung durch Herrn Helfrich, Trainer der U15 unseres Kooperationspartners SC Staaken 1919 e.V..
Auch im Winterhalbjahr wird das Training im Wesentlichen im Freien durchgeführt. Sollten die Plätze aufgrund von Witterung unbespielbar sein, finden einige Einheiten in der Bruno-Gehrke-Halle statt. Zur Ausrüstung gehören neben der HBO-Sportbekleidung (Trainingstrikot, Pullover) Kunstrasenschuhe und Schienbeinschoner bei jeder Trainingseinheit.
Trainer:
Laufen, Springen und Werfen gelten als die natürlichsten und grundlegendsten Bewegungsabläufe des Menschen. Seit der Antike heißt es im olympischen Wettstreit „schneller, höher, weiter“. Durch die vielfältigen Disziplinen bietet die Leichtathletik vor allem jungen Heranwachsenden mannigfaltige Bewegungserfahrungen und eine breite motorische Grundbildung.
Die speziell ausgebildeten und erfahrenen Sportlehrer legen bei der Gestaltung der Trainingseinheiten für die Jahrgangsstufen 7 und 8 ihr Hauptaugenmerk auf eine möglichst vielfältige altersgerechte motorische Ausbildung. In den Jahrgängen 9 und 10 wird eine individuelle Spezialisierung in den Bereichen Sprint/Lauf, Wurf und Sprung stärker fokussiert und die disziplinspezifischen koordinativen und konditionellen Fähigkeiten weiterentwickelt.
Die Schülerinnen und Schüler im Sportprofil der Heinrich-Böll-Schule werden durch drei weitere Trainingseinheiten à 90 min in der gewählten Sportart belastet. Für jede Schülerin und jeden Schüler wird eine Mitgliedschaft in einem adäquaten Sportverein angestrebt, um eine optimale Leistungsentwicklung auch außerschulisch zu fördern. Für die Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen stellt die Leistungsmessung mit Gleichaltrigen einen wesentlichen Bestandteil dar. Aus diesem Grund sind die von der Schule angesetzten Wettkämpfe (Minimarathon, Waldlauf, Jugend trainiert für Olympia u.a.) für die Schülerinnen und Schüler im Sportprofil verpflichtend und werden auch als Bewertungsgrundlage genutzt. Das Angebot an Wettkämpfen kann durch eine Vereinszugehörigkeit optimal erweitert werden.
Den Athletinnen und Athleten stehen für das Training das Stadion Hakenfelde sowie die Schulsporthalle mit entsprechenden Umkleiden und Sanitäranlagen zur Verfügung. In den Wintermonaten können wir die hervorragenden Trainingsbedingungen der Rudolf-Harbig-Halle nutzen. Über die benötigte sportartspezifische Kleidung werden die Schülerinnen und Schüler von ihrem Profillehrer informiert.
Durch das Tanzen erweitern die Schülerinnen und Schüler ihre sozialen Kompetenzen, sie steigern das Selbstbewusstsein, die Umgangsformen, das Empfinden für Ästhetik, aber auch die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz. Tanz fördert die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.
Man kann und darf Tanzformen von verschiedenen Stilrichtungen übernehmen oder aber ganz spontan kreativ sein.
Wichtig ist auch, dass sich die Schülerinnen mit ihrem Tanz identifizieren können.
Für die Schülerinnen und Schüler im Sportprofil Tanzen der Heinrich-Böll-Schule werden neben den regulären Schulsportstunden weitere drei Trainingseinheiten à 90 min durchgeführt, um Euch in das Tanzerleben mit dem Ziel einer leistungsorientierten Ausbildung heranzuführen.
Jedes Training beginnt mit einer Erwärmung, mit kurzen Kraftübung und einer Dehnung.
Nach der Aufwärmphase werden erst die einzelne Tanzelemente besprochen und dann erlernt. Anschließend werden diese einzelnen Tanzschritte zu aktueller Musik zu einer Choreografie zusammengestellt.
Das Tanztraining der Sportklassen findet in unserer Turnhalle statt.
Die Hauptaufgaben bei unserem Tanztraining sind:
- die notwendigen motorischen Fähigkeiten vermitteln.
- das Muskelsystem stärken.
- die richtige Körperhaltung bilden
- die Koordinations- und Orientierungsfähigkeiten
- die Tanzfähigkeiten entwickeln.
- die Fähigkeiten zur emotionalen Erfüllung des Charakters des Tanzes entwickeln.
- das Gefühl für Rhythmus und Tempo der musikalischen Begleitung entwickeln.
- die Kreativität fördern.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen an Tanzworkshops teil und erhalten regelmäßig die Möglichkeit, das Können auf öffentlichen Veranstaltungen zu präsentieren und bei Wettbewerben sich zu messen.



Start zum Schuljahr 2022/23!!!!
Mit der Aufnahme der Sportart Volleyball erweitern wir unsere erfolgreiche Förderung von Talenten um eine weitere Sportart.
Unter der Schirmherrschaft von BERLIN RECYCLING Volleys möchten wir zusammen mit den Kooperationsvereinen SCC Volleys und TSV Spandau 1860 e.V. junge Sportlerinnen und Sportler volleyballspezifisch fördern.
In den Jahrgangsstufen 7/8 fördern wir vor allem individualtechnische Grundlagen in Verbindung mit kleinen Spielformen. In den Jahrgangsstufen 9/10 liegt der Fokus vermehrt auf der Vertiefung technischer Fertigkeiten und gruppentaktischer Verhaltensweisen.
Sportbetonung an der Heinrich-Böll-Oberschule
Die besondere Sportförderung an der Heinrich-Böll-Oberschule wird durch die Zusammenarbeit der Schule mit engagierten Sportvereinen erreicht. Durch die Kooperation mit den Vereinen SC Staaken (Fußball-Jungen) und BR Volleys (Volleyball) werden Trainingsmaterialien und zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Sportlehrer*innen durch lizenzierte Trainer*innen der Vereine unterstützt.
Die sportbetonte Ausbildung erfolgt in den Jahrgangsstufen 7. bis 10. Für Schüler*innen, die anschließend die gymnasiale Oberstufe besuchen, bestehen Möglichkeiten, ihre sportliche Entwicklung weiter zu unterstützen und zu fördern. Die Ausbildung von Klasse 7 bis 10 gliedert sich in zwei Bereiche: in eine allgemein sportliche und eine sportartbezogene Ausbildung.
Die sportartbezogene Ausbildung hat eine bestimmte Sportart zum Inhalt. Die Schüler*innen belegen eine Sportart aus den oben genannten als Schwerpunkt, in der sie von der 7. bis zur 10. Klasse mit einem Umfang von drei Doppelstunden pro Woche unterrichtet werden. Diese Stunden liegen am Vormittag, meist in den ersten beiden Stunden, um eine körperliche Erholung zum Vereinstraining am Nachmittag zu ermöglichen. Sie haben den Charakter von Trainingseinheiten. Ihr Inhalt ist ein abgestimmtes sportartspezifisches Trainingsprogramm mit dem Ziel einer kontinuierlichen Leistungssteigerung.
Die Schüler*innen haben mit den zwei allgemeinen Sportstunden und den drei doppelstündigen Trainingseinheiten acht Sportstunden pro Woche. Um in jedem Jahrgang diese Stundenzahl für das Fach Sport zur Verfügung zu haben, werden die Schüler*innen verpflichtet, von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe als Wahlpflichtfach das Fach ‘Sport’ zu wählen. Die sportbetonte Ausbildung geht nicht zu Lasten anderer Unterrichtsfächer. Zusätzlich können Sportschüler*innen auch am bilingualen Unterricht teilnehmen, der die Zielsetzung hat, Schüler*innen in der Fremdsprache Englisch nachhaltig zu fördern (s. Bilingualität).
Formular: Anmeldung zur Sichtung (200 KB)