Willkommen auf der Sportprofilseite des Landessieger Berlin 2015/2016, 2016/2017 und 2017/18. Im Schuljahr 2015/2016 errangen wir im Bundesfinale einen tollen 7. Platz. Beim Bundesfinale 2018 belegten wir den 3. Platz im Jahr 2019 einen hervorragenden 2. Platz.

Egal ob Anfänger oder Vereinsspieler, wir suchen Dich!

Tennis in der Schule – geht nicht? Geht doch! 

Unsere Schüler haben im Jahrgang 7/8 neben dem doppelstündigen Sportunterricht 3x Tennistraining (Mo., Mi., Fr.) morgens ab 07:30 Uhr – 09:00 Uhr. Dies wird hauptsächlich in den Sommermonaten auf den Plätzen bzw. im Winter in der Tennishalle unseres Kooperationspartners und Tennisvereins „SUTOS e.V.“ durchgeführt. In der engen Zusammenarbeit unterstützt uns der Verein in der sportartspezifischen Ausbildung mit der Bereitstellung eines Trainers, Herrn Kai Hüffner.

Das heutige schnelle und athletische Tennisspiel verlangt einen fitten und gut trainierten Athleten. Diesen Anforderungen werden wir gerecht, indem wir uns in einer Trainingseinheit speziell mit Koordinations- und Konditionstraining beschäftigen.

Schülerinnen und Schüler, die an der Tennisausbildung teilnehmen, sollten bereits in einem Tennisverein sein oder eine langfristige Mitgliedschaft anstreben. Im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben wir als Schulmannschaft die Möglichkeit, unser Können unter Beweis zu stellen.

Im Sportprofil Tennis trainierten u.a. Rudolf Molleker (ATP Rang 189) und Lennart Kleeberg (ITF Rang 1164). Aber auch weitere Talente standen mit Michael Agwi (ITF Rang 1750), Kiyan Kasemi (ITF Rang 1296) und Michelle Adamszewska (ITF Rang 2493) für die Heinrich-Böll-Oberschule auf dem Tennisfeld. (Alle Angaben Stand März 2020)

Heinrich – Böll Oberschule – Berlin (2. Platz), Herbstfinale 2018, Jugend trainiert für Olympia, Tennis, Berlin, 26.09.2018, Foto: Claudio Gärtner

Unsere Unterrichtsphilosophie

Wir können unseren Tennisunterricht wie folgt zusammenfassen:

vielseitig, schülergerecht und spielorientiert.

Vielseitig (in Klasse 7/8)

Der Tennisunterricht soll eine vielseitige Bewegungsstunde sein. Es soll dazu dienen, den Spielerinnen und Spielern ein umfassendes Bewegungsmuster zu vermitteln und die Voraussetzungen schaffen, um den Einstieg und die Weiterentwicklung im Tennis zu ermöglichen. Bewegung steht im Mittelpunkt: Die Lehrkraft und der Trainer sollen Bewegungsmöglichkeiten schaffen. Dies bedeutet, das verfügbare Material so einzusetzen und den Unterricht so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Bewegungsdrang ungezwungen und kreativ ausleben können. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihren Körper entdecken (verschieden Körperteile, alle Sinne), um sich in ihrer Umwelt orientieren und Herausforderungen lösen zu können.

Neben dieser vielseitigen Basis werden progressiv die tennisspezifischen Bewegungen aufgebaut. Der Aufbau einer guten Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern, zwischen den Schülerinnen und Schülern und die Gestaltung einer anregenden Lernumgebung sind zentrale Aufgaben des Trainers und der Lehrkraft.

Schülergerecht

Die erste Voraussetzung für den schülergerechten Unterricht ist es, ein angepasstes Unterrichtsumfeld herzustellen. Dies bedeutet, den Unterrichtinhalt je nach Entwicklung der Schülerinnen und Schüler anzupassen.

Die Schülerinnen und Schüler haben Bewegungsdrang und lieben es, zu spielen. Dementsprechend sollen Trainer und Lehrkraft darauf achten, dass:

  • die Schülerinnen und Schüler sich bei jeder Übung in Bewegung befinden und sich immer wieder der Spielsituation des fliegenden Tennisballes anpassen
  • sie viele Übungen in verschiedenen Spielformen (wie Stafette, Teamwettbewerbe, miteinander / gegeneinander spielen, etc.) gestalten

Schülerinnen und Schüler können sehr gut nachahmen und diese Fähigkeit sollte im Unterricht durch ein aktives Vorzeigen des Trainers genutzt werden (Prinzip des «Vormachen – Nachahmen»). Es gilt: Vorzeigen statt erklären! Die Lehrkraft und der Trainer geben die Rahmenbedingungen der Übung (Regeln, Material, Organisation, Ziel) vor, motivieren und unterstützen die Aktivität der Spielerinnen und Spieler.

«Lernen heißt, etwas selber tun!»

Die Ziele, welche die Schülerinnen und Schüler durch eigenen Einsatz und Mitdenken erreicht haben, prägen sich ihnen ein und unterstützen den Lerneffekt! Dieser Prozess dient der persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler (Stolz, Selbstbewusstsein, Selbständigkeit, etc.) und führt zum Ausbruch von Emotionen, welche die Verankerung des Lernens fördern!

Spielorientiert

Tennis ist ein Spiel und spielen heißt lernen! Spielen entspricht einem natürlichen Bedürfnis bei Kindern und Jugendlichen. Die Lehrkraft und der Trainer stellen deshalb das Spiel ins Zentrum ihres Unterrichts, damit die Spielerinnen und Spieler bei jeder Tennisstunde viele Ballwechsel erleben und Punkte spielen können.

Im Tennisunterricht wollen wir die Schülerinnen und Schüler in vier Bereichen weiterbringen:

Persönliche Entwicklung – Bewegen lernen – Tennis spielen – Tennisspielen spezifizieren

Die Lehrkraft und der Trainer nehmen bei den Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 16 Jahren eine wichtige Rolle ein. Sie haben entscheidenden Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes/ Jugendlichen im Rahmen der Sportart Tennis. Dies ist eine Chance, aber auch eine Verantwortung, derer wir uns bewusst sind.