Warum hat das Zebra Streifen?

der 7. Jahrgang des Tems Violett auf Entdeckung im Naturkundemuseum

Am “Museumstag” am 17.11.21 hat der siebte Jahrgang des Teams Violett einen Vormittag im Naturkundemuseum verbracht. Dieser Museumsbesuch hat es ermöglicht, dem regnerischen Wetter zu entkommen und einen gemeinsamen Spaziergang durch die Jurazeit zu unternehmen.  

Unter anderem konnten die Schüler*innen erkennen, wie der Urvogel Archaeopteryx die Merkmale zweier verschiedener Tiergruppen besitzt. Er hat genau wie ein Vogel Flügel und Federn, aber anders als die heutigen Vögel keinen richtigen Schnabel, sondern kleine, spitze Zähne im Maul. Auch die Krallen an den Flügeln sind ein Merkmal der Raubdinosaurier. 

Nach einem zeitlichen Sprung von ca. 82 Millionen Jahre standen die Schüler*innen vor dem mächtigen Schädel von Tristan Otto. Der Tyrannosaurus rex  wurde in Montana entdeckt und trägt die Namen der Söhne der beiden Eigentümer. An dieser Stelle haben sich die Schüler*innen in Dinosaurierärzt*innen versetzt und anhand der Knochenveränderung am linken Unterkiefer die Spuren einer Krankheit identifiziert. 

Im Saal “Evolution in Aktion” wurde der Spaziergang durch eine Schatzsuche unterbrochen. Hierbei sorgte die “Wand der Biologischen Vielfalt” und ihre Ausstellungsvitrine mit 3000 Tieren für Spaß und Staunen. 

Und nun das Steppenzebra – was hat sein Streifenmuster mit der Tsetsefliege zu tun?  

Tsetsefliegen haben Augen, die aus vielen “Einzelaugen” bestehen. Das gestreifte Zebra können sie mit solchen Augen nicht erkennen und es somit auch nicht stechen. Ein spannendes Beispiel von “Evolution in Aktion”! 

 

Text: I. Gozzelino, Bilder: N. Beutling