Das ADAC-Sicherheitstraining der 11. Klassen

Ein Schülerbericht aus der E2

Am 24.08. sind wir von der Schule aus gemeinsam zum ADAC gewandert. Dort haben wir ein Training zur Verkehrssicherheit erhalten. Es gab mehrere Stationen und man hat uns in 5er- und 6er- Gruppen aufgeteilt.


Die ersten beiden Stationen meiner Gruppe nannten sich “Geschwindigkeit”. Mit Modellen und Simulationen fuhren wir ein Auto und ein Motorrad, wobei wir auf Sperrungen, Tiere, rutschige Straßen und natürlich auf die Geschwindigkeit achten mussten. Bei den Motorrädern haben wir, um eine bessere Vorstellung von der Wirklichkeit zu bekommen, sogar eine Virtual-Reality-Brille und Kopfhörer, über die wir auch angewiesen wurden, aufsetzen dürfen.

Unsere nächste Station hieß „Ablenkung”. Es gab eine Ampel, auf der Farben schnell wechselten. Immer wieder blieb sie zufällig bei einer Farbe stehen. Wir hatten einen roten, einen gelben und einen grünen Knopf auf einem Tisch. Wenn eine Ampelfarbe also stehen blieb, piepte es und wir sollten so schnell wie möglich auf den richtigen Knopf drücken. Dabei wurde unsere Reaktionszeit gemessen. Damit die Station ihren Namen aber verdient, mussten wir abgelenkt werden. Wir wurden vor die Wahl gestellt, entweder einen Chatverlauf vorzulesen oder betrunkene Freunde, die auf einer Party gewesen sind, im Auto zu haben. Die meisten von uns hat das auch erfolgreich abgelenkt und die gemessene Reaktionszeit zeigte einen deutlichen Unterschied zwischen dem Versuch mit Ablenkung und dem Versuch ohne Ablenkung.

Eine weitere Station stellte die toten Winkel eines LKWs dar. Hier lernten wir die vier toten Winkel kennen, indem einer von uns sich in das LKW-Modell gesetzt hat und wir anderen uns in die toten Winkel gestellt haben. Es war ihm dann nicht mehr möglich, uns ohne Weiteres zu entdecken.


In der letzten Station setzten wir Rauschbrillen auf, um die Sicht jemandes zu simulieren, der Alkohol getrunken hat. Damit sind wir im Slalom um Hütchen gelaufen und haben uns Bälle zugeworfen. Das hat uns deutlich gemacht, dass man vor der Autofahrt zwar 0,5 Promille im Blut haben darf, es aber mit dem Alkohol lieber ganz bleiben lassen sollte.

Insgesamt hat der Tag Spaß gemacht und ist lehrreich gewesen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, einen Sicherheitstraining beim ADAC zu machen.

Text und Bilder: eine Schülerin der E2