Informationen zum Coronavirus und Belehrungen zum richtigen Umgang mit dem Virus sind derzeit ein wichtiger Unterrichtsinhalt, der jedoch Schülerinnen und Schüler manchmal sehr trocken erscheint.  

Herr Knorr, Mathematik- und Informatiklehrer an der Heinrich-Böll-Oberschule, hat sich der Herausforderung gestellt, dieses Thema interessant und motivierend zu vermitteln: Er hat bereits Ende Februar das aktuell meist gespielte kahoot (eine spielebasierte Lernplattform) zum Thema Corona für seine Schüler*innen gestaltet.  

Mit insgesamt 13 Fragen mit Antwortmöglichkeiten testen die Schüler*innen in dem Quiz, das mithilfe von digitalen Endgeräten gespielt wird, ihr Wissen zum Coronavirus. Besonders motivierend ist dabei der Wettbewerbscharakter des kahoot. Mit bisher knapp 40.000 Spieler*innen ist das öffentlich zugängliche kahoot zu Corona auch über die Heinrich-Böll-Oberschule hinaus auf großes Interesse gestoßen.

Herr Knorr hat kahoot auch vor der Corona-Pandemie schon regelmäßig im Fachunterricht eingesetzt: „In erster Linie nutze ich kahoots, um Unterrichtsinhalte zu üben. Manchmal auch zur Diagnose, um zu sehen, wie gut die Schülerinnen und Schüler bestimmte Inhalte bereits verstanden haben.“ Er berichtet von der hohen Motivation der Schüler*innen beim Spielen: „Die Schülerinnen und Schüler finden das meistens sehr unterhaltsam und spielen gerne mit. Es wird dabei häufig sehr lebhaft, was aber auch seine Nachteile mit sich bringt.“ 

Insgesamt  überwiegen aber der Spaß am Lernen und die Motivation der Schüler*innen, weshalb der digitale Einsatz von spielebasierten Lernplattform im Unterricht sehr gewinnbringend ist.
 

Von C. Wallin