„Nun  

O Unsterblichkeit 

Bist du ganz mein.“  

steht auf dem Grabstein des Dichters Heinrich von Kleist am kleinen Wannsee. Tatsächlich wird der Autor, der schon seit über 200 Jahren tot ist, heute zu den Klassikern der deutschen Literatur gezählt und man könnte ihm tatsächlich „Unsterblichkeit“ bescheinigen.  

Der Grabstein des Dichters Heinrich von Kleist

Die Klasse E2 behandelt Kleists Novelle „Das Erdbeben in Chili“ zur Zeit im Deutschunterricht und wollte am 19.08.2020 auf einer Exkursion mehr über das Leben und den frühen Tod des jungen Dichters erfahren. Das Kleistgrab ist hierfür als außerschulischer Lernort bestens geeignet: Bei angenehmen Temperaturen und der traumhaften Kulisse des kleinen Wannsees informierten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Tafeln vor Ort und eines vom Lehrer vorbereiteten Textes über den Autor. Anschließend verfassten sie selbst Texte, die Kleist als Person würdigen. Entweder sie berichteten in Form einer zeitgenössischen Zeitungsmeldung über die Selbsttötung des Autors und seiner engen Freundin Henriette Vogel oder sie verfassten einen Nachruf aus heutiger Perspektive auf den einst verkannten Autor. Während eines Picknicks wurden die Arbeitsergebnisse direkt am Grab des Autors vorgestellt und diskutiert.  

Von N. Csink und M. Kieß

Hier einige Ergebnisse:  

Leiche eines Autors und seiner Freundin im Wald gefunden

Am 21. November wurden Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist und Henriette Vogel tot aufgefunden. Beide haben Suizid begangen. Kleist schoss Vogel ins Herz und wenige Sekunden später sich selbst in den Mund.

Kleist wurde am 10. Oktober 1777 geboren in Frankfurt (Oder) geboren und war Erzähler, Dramatiker, Lyriker und Publizist. Alle Anzeichen deuten auf einen Suizid hin, da er gegenüber seiner Cousine Marie von Kleist in einem Brief am 10. November erwähnte, dass es ihm nicht mehr möglich sei, länger zu leben.

Von Baris Aslan

Unerwarteter Selbstmord eines verkannten Dichters und seiner Freundin

Der Dichter Heinrich von Kleist und seine schwerkranke Freundin Henriette Vogel begingen am Nachmittag des 21. Novembers zusammen Suizid. Vermutlich nahm sich Kleist aufgrund von fehlender Anerkennung, Armut und traumatischen Ereignissen das Leben und fand in Henriette eine Gesellin.

Allerdings ergab die Obduktion Kleists, dass der 34-Jährige zuerst seiner Freundin in die Brust und dann sich selbst in den Mund schoss.

Von Melina Wolfram

Wir nehmen voller Trauer Abschied von unserem verehrten Vorbild, dem Autor

Heinrich von Kleist

Während seines Lebens hat er uns mit vielen seiner Werke verwöhnt. Er war ein toller Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Doch leider hat er uns zu früh auf eigenen Wunsch verlassen.

Von Mohamed Khalil