über uns

Der Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen und die individuell erreichten Lernergebnisse in der Vergangenheit der Kinder und Jugendlichen, stellt die Fortführung des Traditionellen in Frage, verlangt nach Veränderungen.
Diesen Veränderungen stellt sich die Heinrich-Böll-Oberschule, indem sie ab dem Schuljahr 2012/13 reformpädagogische Strukturen in die Schul- und Unterrichtsstruktur integriert. Die optimale Entwicklung und Förderung jedes Einzelnen ist und bleibt dabei unser zentrales Anliegen.

Ziel unseres Reformierungsvorhaben ist es, den Unterricht inhaltlich und organisatorisch so zu gestalten, dass die Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler bei der Leistungsaneignung entwickelt, wieder mehr Freude am Lernen erzeugt und eine spätere Chancengleichheit ermöglicht wird. Zudem soll die Verantwortung aller am Schulleben Beteiligter erhöht, das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt werden.

Folgende pädagogische Prinzipien sind uns wichtig:

  • Freiheit geben, aber Grenzen setzen
  • Mitbestimmung der Jugendlichen erhöhen
  • den Einzelnen anerkennen und die Gemeinschaft stärken
  • Selbstständigkeit stärken, Eigenverantwortung übernehmen
  • Miteinander, voneinander lernen

Weitere strukturelle Merkmale unseres Bildungskonzeptes sind:

  • fächerübergreifender Unterricht
  • persönlichkeitsbezogene Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung
  • prinzipielle Betonung der Eigenaktivität
  • jahrgangsübergreifendes Lernen

Fächerübergreifendes Unterrichten und die projektorientierte Arbeit bedeuten eine Neubestimmung der Lehrerrolle. Nicht das Expertenwissen steht dabei im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, im Dialog mit einzelnen Schülern und Schülerinnen beratend Lernprozesse zu unterstützen, auch sich als „Mit“- Lernende zu verstehen.
Die Entwicklung eines solchen neuen Verständnisses der Lehrerrolle wird durch offenen Austausch im Team und die Fähigkeit, die eigene Unterrichtspraxis im offenen Dialog zu reflektieren, ermöglicht und gefördert. Wöchentlichen Teambesprechungen, Fach- und Gesamtkonferenzen sowie Fortbildungen zum Kooperativen Lernen dienen der Stärkung des Bewusstseins des Einzelnen für die Problemfelder, die nur gemeinsam bearbeitet und gelöst werden können und sollen.

Neue Unterrichtsformen (Gruppenunterricht, fachübergreifender Unterricht in Projekten, Arbeiten in Lernbüros, Lernen durch Engagement, Beratungsstunden) sowie das Logbuch sind notwendig, unterstützen und begleiten diesen Reformprozess.

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